Wenn ein Interessent Ihre Stellenanzeige anklickt, können schon die ersten Augenblicke (im wahrsten Sinne des Wortes) darüber entscheidend sein, ob es schlussendlich zu einer Bewerbung kommt. Grund hierfür ist, was dem Leser in diesen Momenten „ins Auge springt“ – und ob dies zum konzentrierten Lesen motiviert oder auch nicht. Hinweise hierfür liefern Studien zum Eye-Tracking.
Der Begriff Eye-Tracking entspricht dem deutschen Synonym der Blickverlaufsmessung und findet hauptsächlich Verwendung im Kontext der Untersuchung und Optimierung der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten.
Der Blick und die Wahrnehmung
Eye-Tracking Studien belegen, dass das Auge – und damit auch das Gehirn – bestimmte Bereiche der Seite zuerst wahrnimmt. Dies kann man sich vorstellen wie ein großes „F“. Der obere Bereich und dann die linke Seite nach unten hin abnehmend rücken zuerst in den Fokus des Betrachters. In den meisten Fällen befindet sich im oberen Bereich über die gesamte Breite das Bild. Darunter auf der linken Seite sollten Sie das Wichtigste unterbringen. Hier empfehle ich mit den Aufgaben zu beginnen – schließlich möchten Sie den Leser für Ihre Vakanz interessieren, sein eigenes Profil kennt er bereits.
Der ideale Aufbau
Beginnen Sie auch hier mit den spannendsten Aspekten und beschränken Sie sich idealerweise auf 5 bis maximal 7 Bulletpoints – mehr kann das Gehirn kurzfristig nicht verarbeiten. Wählen Sie im Mittelteil wenn möglich ein zweispaltiges Layout: die Aufgaben links, das Profil rechts. Schließen Sie die linke Seite mit den Benefits, die Ihr Unternehmen bietet ab. Auf diese Weise haben Sie sich optimal auf das Auge des Betrachters eingestellt, wenn Sie ein klassisches Anzeigen Layout wählen.